BdSt Thüringen - Bund der Steuerzahler Thüringen gegen Verbeamtung der Lehrer

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29.06.2016

Bund der Steuerzahler Thüringen gegen Verbeamtung der Lehrer


Keine Verbeamtung von Lehrern
„Eine Verbeamtung sollte allein Landesbediensteten mit hoheitlichen Aufgaben wie zum Beispiel Polizei und Justiz vorbehalten bleiben. Lehrer erfüllen nach unserer Ansicht keine hoheitlichen Aufgaben und sollten deshalb aus ordnungspolitischen Gründen nicht verbeamtet werden“, meint Justus Kehrl zur vorgeschlagenen Verbeamtung gegen Schuldentilgung.

Der Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler (BdSt) stellt außerdem fest: „Durch die zusätzliche Verbeamtung von Lehrern werden wieder Lasten in die Zukunft verschoben. Die Tilgung der hohen Schulden gehört in Thüringen schon lange stärker in den Fokus und man sollte damit nicht wieder neue Belastungen für die nächsten Jahre verbinden.“

„Die Landesregierung sollte aus den Fehlern der Vergangenheit lernen“, fordert Justus Kehrl. „Beamte dürfen bei geringeren Schülerzahlen nicht einfach in Teilzeit beschäftigt werden. Das ist Thüringen schon einmal teuer zu stehen gekommen, wie man z. B. im Schwarzbuch ‚Die öffentliche Verschwendung 2015‘ nachlesen kann“, so der Vorsitzende des BdSt.

„Falls Neueinstellungen von Lehrern als Beamte erfolgen, werden sich die bereits als Angestellte beschäftigten Lehrer wieder über ein ‚Zweiklassensystem im Lehrerzimmer‘ beschweren und ebenfalls Forderungen aufmachen. Es ist für den BdSt kein hinreichendes Argument, dass viele Bundesländer ihre Lehrer verbeamten. Thüringen sollte stattdessen mit anderen Ländern gemeinsam gegen die Verbeamtung von Lehrern eintreten“, so Justus Kehrl abschließend.

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