BdSt Thüringen - Aktuell

Aktuell
  • Mehr aktuelle Themen

    Bauherren aufgepasst!

    Unzulässige Doppelbesteuerung mit Umsatzsteuer und Grunderwerbsteuer

    Das Niedersächsische Finanzgericht hält die Doppelbelastung mit Grunderwerb- und Umsatzsteuer bei Bauerrichtungsleistungen für unzulässig. Nun liegt der Fall dem Bundesfinanzhof vor. Wie andere Bauherren von dem Verfahren vor dem obersten deutschen Steuergericht profitieren können, erklärt der Bund der Steuerzahler.

    Hat ein Bauherr zunächst ein Grundstück erworben und schließt er in diesem Zusammenhang kurz danach einen Vertrag über die Errichtung eines Einfamilienhauses ab, kann das Finanzamt die Grunderwerbsteuer nur aus dem Grundstückswert verlangen, entschied das Niedersächsische Finanzgericht (Az.: 7 K 192/09). Das Finanzamt wollte für die Berechnung der Grunderwerbsteuer hingegen den Wert des Grundstücks und den Wert des zu errichtenden Hauses heranziehen. Dies stellt aber eine Doppelbelastung für den Bauherrn dar, denn der Bauherr muss für die Errichtung des Hauses auch noch Umsatzsteuer auf die Bauleistungen zahlen. Im Ergebnis muss der Steuerzahler also für ein Haus doppelt Steuern zahlen, nämlich Grunderwerbsteuer und Umsatzsteuer, erklärt der Bund der Steuerzahler. Mehr dazu

  • Mehr aktuelle Themen

    Elektronische Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldungen

    Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte zu entscheiden, ob ein Unternehmer verpflichtet ist, die Umsatzsteuer-Voranmeldungen dem Finanzamt mittels Datenfernübertragung elektronisch bereitzustellen.

    Die Pflicht zur elektronischen Übermittlung besteht seit 1.1.2005. Unabhängig davon konnte ein Unternehmer nach einem entsprechenden Antrag und Bestätigung vom Finanzamt zur Vermeidung unbilliger Härten darauf verzichten und weiterhin eine Papiererklärung abgeben.
    Diese Ausnahmen galten etwa wenn es für einen Unternehmer wirtschaftlich und persönlich nicht zumutbar war, die technischen Voraussetzungen mit nur erheblichem finanziellen Aufwand zu schaffen bzw. wenn die individuellen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht für eine Nutzung der Datenübertragung vorhanden waren.

    Im Streitfall hatte eine GmbH & Co. KG einen entsprechenden Antrag gestellt. Mehr dazu

  • Mehr aktuelle Themen

    Bund der Steuerzahler Thüringen: Entlastung zustimmen

    Der Steuerzahlerbund fordert die Abgeordneten des Thüringer Landtages auf, dem Antrag der FDP zum Abbau der kalten Progression zuzustimmen. „Von den Gehaltserhöhungen für die Steuerzahler kassiert der Staat erheblich ab. Durch den progressiven Steuertarif steigen mit den Einkommenszuwächsen die zu zahlenden Steuern überproportional an“, so Dr. Elfi Gründig, die Vorsitzende des Thüringer BdSt. Sie fordert: „Der Landtag sollte dem Antrag der FDP zustimmen und damit die Landesregierung im Bundesrat zu einem Votum für eine Entlastung der Steuerzahler bewegen.“ Mehr dazu

  • Mehr aktuelle Themen

    Bund der Steuerzahler Thüringen stellt Schuldenuhr um:

    Niedrigerer Ausgangswert mit 16,338 Mrd. Euro Schulden und Tilgung um 5 Cent pro Sekunde

    Der BdSt Thüringen begrüßt die geringere Schuldenaufnahme des Landes im Vorjahr und den Einstieg in die Tilgung ab diesem Jahr. Die gute Konjunktur und die fleißigen Steuerzahler haben dem Staat erhebliche Mehreinnahmen beschert. „Doch die Rückzahlung der aufgenommenen Schulden erfolgt ab diesem Jahr noch zu sehr im Schneckentempo“, so Wolfgang Mahrle, Geschäftsführer des Thüringer Steuerzahlerbundes. „Angesichts der auch in diesem Jahr zu erwartenden hohen Steuereinnahmen sollten alle Mehreinnahmen für eine höhere Tilgung eingesetzt werden“, fordert Mahrle. Mehr dazu

  • Mehr aktuelle Themen

    Zusammenveranlagung eingetragener Lebenspartner

    Das geltende Einkommensteuergesetz lässt die Zusammenveranlagung von Ehegatten zu, d. h. es besteht eine bürgerliche Ehe zwischen Partnern unterschiedlichen Geschlechts.
    Lebenspartnern i. S. des Gesetzes über die Eingetragene Lebenspartnerschaft (Lebenspartnerschaftsgesetz LPartG) steht die Zusammenveranlagung wegen des eindeutigen Wortlauts nicht offen. Entsprechende Anträge werden abgelehnt und für die Lebenspartner Einzelveranlagungen durchgeführt.

    Zurzeit gibt es verschiedene Klagen vor den Finanzgerichten wegen der Ablehnung der Zusammenveranlagung. Nach Auffassung der Kläger handelt es sich bei dieser Vorgehensweise um eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes in Artikel 3 Grundgesetz. Sie streben eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht an.

    Entsprechend der Festlegungen der Finanzverwaltung können Einsprüche mit Zustimmung der Einspruchsführer ruhen. Mehr dazu

21.04.2012

DER STEUERZAHLER

Sonderausgabe 03/2012

Mit immer neuen Rettungspaketen soll die Euro-Zone in ihrer heutigen Zusammensetzung um jeden Preis erhalten werden. Gleichzeitig eskaliert die Schuldenkrise in einigen Euro-Ländern weiter. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen am 25. Mai der Bundestag und am 15. Juni der Bundesrat den „Europäischen Stabilitätsmechanismus“ (ESM) beschließen.
Ohne die deutsche Finanzkraft hat die Europäische Union keine Zukunft. Der ESM gefährdet aber die finanzielle Leistungsfähigkeit und grundlegende Verfassungsrechte Deutschlands:

1. Die Euro-Rettung wird zu einem Fass ohne Boden. Immer neue Finanzhilfen sollen den hochverschuldeten Mitgliedsstaaten gewährt werden, ohne die Gründe für die Schuldenkrise wirksam zu bekämpfen.
2. Die Entscheidung über die Haftung der Bundesrepublik Deutschland wird dem Parlament entzogen. EU-Gremien entscheiden über die Höhe der Hilfsleistungen, der Bundeshaushalt haftet anteilig ohne jegliche Begrenzung.

Informieren Sie sich in unserem Sondermagazin über die Staatsschuldenkrise und laden sich hier das Sondermagazin des Bundes der Steuerzahler zur Staatsschuldenkrise herunter.

20.01.2012

Steuergeldverschwendung bestrafen!

19.03.2012

Senioren und Steuern


Wird meine Rente besteuert?
Steuerzahler ist man das ganze Leben, also von der Wiege bis zur Bahre.
Ob Erwerbstätigkeit oder Rente, die Einkommenssteuer bleibt ein Thema. Dies gilt umso mehr, als die Renten seit einigen Jahren höher besteuert werden. Zudem stehen den Finanzämtern seit einiger Zeit die sogenannten Rentenbezugsmitteilungen zur Verfügung, die auch ausgewertet werden. Es wichtig zu wissen, ob eine Steuererklärung abzugeben ist. Für Senioren gibt es eine ganze Reihe von Sonderregelungen und Vergünstigungen, die zusammen mit den allgemeinen Freibeträgen dazu führen können, dass im Einzelfall keine Einkommenssteuer gezahlt werden muss. Mehr dazu

07.01.2012

Steueränderungen 2012


BdSt-Mitglieder sind besser informiert!
Auch 2012 werden wieder zahlreiche Steuerrechtsänderungen wirksam! Darauf müssen wir uns alle einstellen.
Der Bund der Steuerzahler informiert darüber in seinen Vortragsveranstaltungen und in der Broschüre Steueränderungen 2012

Aus dem Inhalt:

Steueränderungen 2012
- Einkommensteuer
- Unternehmensbesteuerung
- Lohnsteuer
- Umsatzsteuer
- Weitere Änderungen (u.a. Grunderwerbsteuer, Auslandsreisekosten …)

Geplante Steueränderungen
- Energetische Gebäudesanierung
- Anhebung Mini-Job-Grenze


Stand: 10. Dezember 2011
14.03.2010

Internet-Einkauf

Die BdSt Steuerzahler Service GmbH bietet Ihnen ein vielfältiges zusätzliches Wissensangebot. Dazu zählen Bücher, Broschüren, Software, Seminare, Depot-Checks und vieles andere mehr. Besuchen Sie den Online-Shop und informieren Sie sich über das Angebot und die Preise. Als Mitglied im Bund der Steuerzahler werden Sie bei vielen Produkten die Vorteile schätzen lernen. Sie finden den Zugang zum Online-Shop der BdSt Steuerzahler Service GmbH gleich hier.
06.05.2011

Mitglied werden

Mitglied werden lohnt sich!
Der Bund der Steuerzahler setzt sich als "Interessenvertretung aller Steuerzahler" für ein einfaches und gerechtes Steuersystem, eine geringere Abgabenbelastung und für die sparsame und wirtschaftliche Verwendung von Steuergeldern ein. Er wird deshalb oft auch das "Finanzgewissen der Nation" genannt. Bundesweit rund 300.000 Mitglieder, in Thüringen ca. 6.700, unterstützen den Bund der Steuerzahler. Um unsere Unabhängigkeit zu wahren, finanzieren wir unsere Arbeit ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Mitglied im Bund der Steuerzahler sein heißt, nicht einfach tatenlos zusehen, sondern unseren Kampf gegen die Verschwendung von Steuergeldern zu unterstützen.

Mitglieder im Bund der Steuerzahler unterstützen aber nicht nur eine gute Sache. Sie sind auch besser informiert, für Gespräche mit dem Steuerberater bestens vorbereitet und in der Auseinandersetzung mit Finanzbehörden besonders erfolgreich.

Der Bund der Steuerzahler Thüringen bietet seinen Mitgliedern eine Fülle von kostenlosen Serviceleistungen:

- Wir geben Ihnen zahlreiche geldwerte Hinweise und Tipps
- Wir senden Ihnen regelmäßig unsere Mitgliederzeitschrift „Der Steuerzahler“
- Wir veröffentlichen alle drei Monate die Landesbeilage „Thüringen-Info“
- Wir laden Sie zu Informationsveranstaltungen rund ums Steuerrecht ein
- Wir bieten Ihnen Broschüren, Stellungnahmen und Publikationen an
- Wir stellen Ihnen unsere Ratgeberreihe mit derzeit 79 Themen zur Verfügung
- Wir beantworten Ihre grundsätzlichen Fragen zu Steuern und Gebühren

Werden auch Sie Mitglied im Bund der Steuerzahler Thüringen! Es lohnt sich!

Hier gehts zum Aufnahmeantrag.
05.06.2012

Mitgliederversammlung 2012 am 05.06.2012 in Erfurt

Die Mitgliederversammlung des Bundes der Steuerzahler Thüringen e.V. findet am 5. Juni 2012 in Erfurt statt.

Dienstag, 5. Juni 2012
Beginn 19.00 Uhr

Radisson Blu Hotel
Juri-Gagarin-Ring 127
99084 Erfurt


Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Tagesordnung

1. Eröffnung
2. Grußwort des Präsidenten
3. Jahresbericht 2011 des Vorstandes und Bericht über den Jahresabschluss 2011
4. Aussprache zu den Berichten
5. Entlastung von Vorstand und Verwaltungsrat
6. Wahl des Abschlussprüfers
7. Sonstiges

Ihre Anmeldung erbitten wir unter Telefon: 0361-2170790, Fax: 0361-2170799 oder per E-Mail:
thueringen@steuerzahler.de

Bund der Steuerzahler
Thüringen e.V.

Der Vorstand
Suche
Staatsverschuldung in Thüringen
0
Zuwachs / Sekunde
0
Schulden / Kopf
0