BdSt Thüringen - Steuertipps

Steuertipps
03.07.2018

Untervermietung in den Ferien

Wann gehören die Einnahmen in die Steuererklärung?

Wer selbst in den Ferien verreist ist und die Wohnung oder das Haus nicht leer stehen lassen will, kann heutzutage die eigenen vier Wände über eine Online-Vermittlung untervermieten und damit ein paar Euro extra verdienen. Die Rechnung sollte aber nicht ohne das Finanzamt gemacht werden, darauf weist der Bund der Steuerzahler hin. Mehr dazu

05.06.2018

Rentenerhöhung: Wer jetzt Steuern zahlen muss!

Senioren können Ausgaben absetzen!

Die gute Nachricht: Viele Senioren bekommen ab Juli eine höhere Rente. Das führt eventuell aber auch zu einer höheren Einkommensteuer oder zur Pflicht, überhaupt erstmals eine Steuererklärung beim Finanzamt abgeben zu müssen. Die Details erklärt der Bund der Steuerzahler.

Die diesjährige Rentenerhöhung ist beschlossene Sache: Zum 1. Juli 2018 steigen die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung in den neuen Bundesländern um 3,37 Prozent und in Westdeutschland um 3,22 Prozent. Damit legen die Altersbezüge der mehr als 20 Millionen Rentner auch in diesem Jahr wieder zu. Allerdings bleibt womöglich nicht jeder Euro in der Tasche der Senioren, denn je höher die Rente und die Rentensteigerung ausfallen, desto mehr verdient der Fiskus mit. Denn auch die Rente muss grundsätzlich versteuert werden. Mehr dazu

02.05.2018

Länger Zeit für die Körperschaftsteuererklärung

Unternehmer dürfen Papierformulare nutzen!

Unternehmer, die ihre Körperschaftsteuererklärung für 2017 selbst anfertigen, dürfen die Erklärung bis zum 31. August 2018 abgeben – und zwar ausnahmsweise auch in Papierform. Auf diese Sonderregelung macht der Bund der Steuerzahler aufmerksam.

Nach dem Gesetz muss die Körperschaftsteuererklärung für das Jahr 2017 eigentlich bis zum 31. Mai 2018 elektronisch an das Finanzamt übermittelt werden. Doch dies wird den Unternehmen in diesem Jahr nicht möglich sein, da die Finanzverwaltung das erforderliche Programm-Modul zur Übersendung der Körperschaftsteuererklärungen voraussichtlich erst Ende Juli bereitstellt. Ursache für die späte Verfügbarkeit seien umfassende Änderungen im Bereich der Körperschaftsteuererklärung, so das Bundesfinanzministerium in einer Mitteilung vom 12. April 2018. Betroffen davon sind beispielsweise GmbHs, die ihre Körperschaftsteuererklärung ohne Steuerberater abgeben. Mehr dazu

17.04.2018

Klagen gegen Steuerbescheide am besten schriftlich einlegen

Eingescannte Unterschrift genügt nicht!

Steuerzahler, die gegen ihren Steuerbescheid Einspruch eingelegt hatten und mit der Einspruchsentscheidung des Finanzamtes nicht einverstanden sind, können innerhalb von einem Monat nach Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung dagegen klagen. Die Klage beim Finanzgericht darf der Steuerzahler selbst einlegen – also ohne Unterstützung eines Rechtsanwaltes oder Steuerberaters. Dabei sollte aber unbedingt die richtige Form eingehalten werden, sonst ist die Klage unzulässig, erklärt der Bund der Steuerzahler. Eine einfache E-Mail genügt nicht, entschied kürzlich das Finanzgerichts Köln (Az.: 10 K 2732/17). Mehr dazu

11.04.2018

Pauschbeträge für Sachentnahmen (Eigenverbrauch) 2018

Das Bundesfinanzministerium hat für das Jahr 2018 die geltenden Pauschbeträge für die unentgeltlichen Wertabgaben (Sachentnahmen) bekannt gegeben.

Der jeweilige Pauschbetrag stellt einen Jahreswert für eine Person dar. Für Kinder bis zum vollendeten 2. Lebensjahr entfällt der Ansatz eines Pauschbetrages. Bis zum vollendeten 12. Lebensjahr ist die Hälfte des jeweiligen Wertes anzusetzen.
Tabakwaren sind in den Pauschbeträgen nicht enthalten. Soweit diese entnommen werden, sind die Pauschbeträge entsprechend zu erhöhen (Schätzung).
Diese Vereinfachungsregelung lässt keine Zu- und Abschläge zur Anpassung an individuelle Verhältnisse (z. B. Ess- oder Trinkgewohnheiten, Krankheit oder Urlaub) zu.


Jahreswert für eine Person ohne Umsatzsteuer

Angaben in Euro; Eh. = Einzelhandel

Gewerbezweig
ermäßigter Steuersatzvoller Steuersatzinsgesamt
Bäckerei1.173
391
1.564
Fleischerei/Metzgerei858
833
1.691
Gaststätten aller Art



* mit Abgabe von kalten Speisen1.085
1.047
2.132
* mit Abgabe von kalten und warmen Speisen1.627
1.703
3.330
Getränkeeinzelhandel
101
291
392
Café und Konditorei1.136
618
1.754
Milch, Milcherzeugnisse, Fettwaren, Eier (Eh.)568
76
644
Nahrungs- und Genussmittel (Eh.)1.098
656
1.754
Obst, Gemüse, Südfrüchte und Kartoffeln (Eh.)265
228
493

(BMF-Schreiben vom 13.12.2017)



04.04.2018

Lebensversicherung bei der Steuererklärung nicht vergessen

So gibt es Geld zurück!

Steuerzahler sollten in diesem Jahr unbedingt an die Erträge aus ihren Lebensversicherungen denken und diese bei der Einkommensteuererklärung nicht vergessen. Denn die Versicherer sind bei vielen Verträgen verpflichtet, die Abgeltungsteuer abzuziehen. Die zu viel gezahlten Steuern müssen sich die Steuerzahler dann über die Einkommensteuererklärung zurückholen. Das gilt vor allem für Lebensversicherungen, die nach dem 31. Dezember 2004 abgeschlossen wurden, erklärt der Bund der Steuerzahler. Mehr dazu

22.02.2018

Leerstand kann Grundsteuererlass rechtfertigen

Anträge bis 31. März 2018* möglich

Trotz erheblicher Bemühungen können Immobilien häufig nicht vermietet werden. Bleiben Mieteinnahmen unverschuldet aus, so kann dies zum teilweisen Erlass der Grundsteuer führen. Ein entsprechender Antrag auf Erlass der Grundsteuer muss für das Jahr 2017 bis spätestens zum 31. März 2018* bei den Gemeinden eingegangen sein. Darauf weist der Bund der Steuerzahler hin. Mehr dazu

05.02.2018

Steuerabrechnung bei importierten Firmenwagen

Was tun, wenn es keinen deutschen Listenpreis gibt?

Steuerzahler, die ein importiertes Fahrzeug als Dienstwagen nutzen, zahlen womöglich zu hohe Steuern. Betroffen sind Dienstwagenfahrer, für deren Fahrzeug es keinen deutschen Listenpreis gibt. Praktisch ist dies vor allem bei amerikanischen Fahrzeugen der Fall, weiß der Bund der Steuerzahler. Nach Ansicht des Finanzgerichts Niedersachsen darf das Finanzamt den Listenpreis in diesen Fällen schätzen. Maßstab sei dabei der Importpreis, nicht der günstigere ausländische Listenpreis, so das Finanzgericht. Welcher Preis für die Abrechnung der Einkommensteuer letztlich der Richtige ist, muss nun abschließend der Bundesfinanzhof klären. Mehr dazu

19.01.2018

Steuern sparen durch Sturmtief „Friederike“

Bund der Steuerzahler Thüringen: Wie Kosten zur Beseitigung von Sturmschäden anerkannt werden

Umgestürzte Bäume auf Gehwegen, verwüstete Gärten – Sturmtief „Friederike“ hat auch in Thüringen hohe Schäden angerichtet. Hinzu kommt, dass Handwerker für die Entsorgung von Ästen und Bäumen und für die Herrichtung des Gartens bezahlt werden müssen.

Ein kleiner Trost: Die hierdurch entstehenden Kosten können in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Mehr dazu

17.01.2018

Glätte auf den Straßen

Finanzamt an Unfallkosten von Berufspendlern beteiligen

Die aktuellen winterlichen Straßenverhältnisse hatten für manche Autofahrer negative Folgen. Bei dem Ärger über Rutschpartien und Auffahrunfälle sollten alle diejenigen, die mit dem eigenen PKW zur Arbeit fahren, die steuerliche Seite nicht aus den Augen verlieren. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen die Unfallkosten steuerlich absetzen. Darauf weist der Bund der Steuerzahler (BdSt) Thüringen hin. Mehr dazu

08.01.2018

Abgabefrist für die Steuererklärung: Dickes Kreuzchen beim 31. Mai!

Auch 2018 bleibt es bei diesem Stichtag!

Steuerzahler sollten sich Donnerstag, den 31. Mai 2018 im Kalenderjahr dick ankreuzen. Denn bis zu diesem Datum müssen die Steuererklärungen für das Jahr 2017 beim Finanzamt eingehen. Darauf weist der Bund der Steuerzahler hin. Zwar hat der Gesetzgeber die Abgabefristen mit dem Steuermodernisierungsgesetz um zwei Monate verlängert, die Regelung gilt aber noch nicht für die Steuererklärung 2017! Erst für die Steuererklärung 2018, die im Jahr 2019 abgegeben wird, gibt es zwei Monate länger Zeit. Dies geht aus einem aktuellen Verwaltungsschreibens des Bundesfinanzministeriums vom 2. Januar 2018 hervor. Mehr dazu

Stichjahre 2007 und 2011

Jetzt Ablage entrümpeln und dabei Aufbewahrungsfristen beachten

Den Beginn des Jahres sollten alle Unternehmen, Freiberuflern und Verbände nutzen, die Aktenschränke von alten Unterlagen zu entlasten.
Darauf hat jetzt der Bund der Steuerzahler (BdSt) Thüringen hingewiesen. Die Abgabenordnung sieht zwei wichtige steuerliche Aufbewahrungsfristen vor: Mehr dazu

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