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17.04.2018

Klagen gegen Steuerbescheide am besten schriftlich einlegen

Eingescannte Unterschrift genügt nicht!

Steuerzahler, die gegen ihren Steuerbescheid Einspruch eingelegt hatten und mit der Einspruchsentscheidung des Finanzamtes nicht einverstanden sind, können innerhalb von einem Monat nach Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung dagegen klagen. Die Klage beim Finanzgericht darf der Steuerzahler selbst einlegen – also ohne Unterstützung eines Rechtsanwaltes oder Steuerberaters. Dabei sollte aber unbedingt die richtige Form eingehalten werden, sonst ist die Klage unzulässig, erklärt der Bund der Steuerzahler. Eine einfache E-Mail genügt nicht, entschied kürzlich das Finanzgerichts Köln (Az.: 10 K 2732/17). Mehr dazu

11.04.2018

Pauschbeträge für Sachentnahmen (Eigenverbrauch) 2018

Das Bundesfinanzministerium hat für das Jahr 2018 die geltenden Pauschbeträge für die unentgeltlichen Wertabgaben (Sachentnahmen) bekannt gegeben.

Der jeweilige Pauschbetrag stellt einen Jahreswert für eine Person dar. Für Kinder bis zum vollendeten 2. Lebensjahr entfällt der Ansatz eines Pauschbetrages. Bis zum vollendeten 12. Lebensjahr ist die Hälfte des jeweiligen Wertes anzusetzen.
Tabakwaren sind in den Pauschbeträgen nicht enthalten. Soweit diese entnommen werden, sind die Pauschbeträge entsprechend zu erhöhen (Schätzung).
Diese Vereinfachungsregelung lässt keine Zu- und Abschläge zur Anpassung an individuelle Verhältnisse (z. B. Ess- oder Trinkgewohnheiten, Krankheit oder Urlaub) zu.


Jahreswert für eine Person ohne Umsatzsteuer

Angaben in Euro; Eh. = Einzelhandel

Gewerbezweig
ermäßigter Steuersatzvoller Steuersatzinsgesamt
Bäckerei1.173
391
1.564
Fleischerei/Metzgerei858
833
1.691
Gaststätten aller Art



* mit Abgabe von kalten Speisen1.085
1.047
2.132
* mit Abgabe von kalten und warmen Speisen1.627
1.703
3.330
Getränkeeinzelhandel
101
291
392
Café und Konditorei1.136
618
1.754
Milch, Milcherzeugnisse, Fettwaren, Eier (Eh.)568
76
644
Nahrungs- und Genussmittel (Eh.)1.098
656
1.754
Obst, Gemüse, Südfrüchte und Kartoffeln (Eh.)265
228
493

(BMF-Schreiben vom 13.12.2017)



04.04.2018

Lebensversicherung bei der Steuererklärung nicht vergessen

So gibt es Geld zurück!

Steuerzahler sollten in diesem Jahr unbedingt an die Erträge aus ihren Lebensversicherungen denken und diese bei der Einkommensteuererklärung nicht vergessen. Denn die Versicherer sind bei vielen Verträgen verpflichtet, die Abgeltungsteuer abzuziehen. Die zu viel gezahlten Steuern müssen sich die Steuerzahler dann über die Einkommensteuererklärung zurückholen. Das gilt vor allem für Lebensversicherungen, die nach dem 31. Dezember 2004 abgeschlossen wurden, erklärt der Bund der Steuerzahler. Mehr dazu

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