BdSt Thüringen - Überlegungen zur Bettensteuer gehören in den Papierkorb

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07.05.2010

Überlegungen zur Bettensteuer gehören in den Papierkorb

In Thüringen häufen sich Meldungen, wonach Kommunen über die Einführung einer sogenannten Kulturförderabgabe nachdenken. Die auch als „Bettensteuer“ oder „Schlafsteuer“ bekannte Abgabe lehnt der Bund der Steuerzahler (BdSt) Thüringen ab. Für Dr. Elfi Gründig, Vorsitzende des BdSt Thüringen, gehören solche Überlegungen, die offenbar in Meiningen und Erfurt angestellt werden, in den Papierkorb. „Schon die Einführung in Weimar sei ein Sündenfall gewesen“, so Gründig.

Hinter der Einführung einer weiteren Belastung, die die Übernachtungsgäste zu tragen hätten und zusätzliche Bürokratie für die Hoteliers bedeute, stecke der durchsichtige Versuch der Städte, ihre Einnahmen zu erhöhen. „Vielmehr sollten die Städte ihre Ausgaben reduzieren, als unter dem Deckmantel der Kultur weitere Abgabenbelastung zu betreiben“, meint Gründig. Anzumerken ist zudem, dass auch Geschäftsreisende die Bettensteuer zahlen müssen, die oft das kulturelle Angebot überhaupt nicht nutzen.

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