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01.06.2010
In 13 Städten und damit mehr als einem Drittel der betrachteten Kommunen wird 2010 der Hebesatz für die Grundsteuer B erhöht. Die Hausbesitzer in Gera trifft es besonders hart. Sie und ihre Mieter haben nicht nur die höchste Steigerung um 80 Prozentpunkte zu verkraften. Sie haben auch mit 450 Prozent den höchsten Hebesatz. Erst danach folgen jeweils mit 420 Prozent die Landeshauptstadt (+50 Punkte) und Jena (+40 Punkte). Zu den Städten, die ihre Einwohner verstärkt zur Kasse bitten, gehören auch Arnstadt, Bad Lobenstein, Eisenach, Hildburghausen, Mühlhausen, Rudolstadt, Schmalkalden, Sömmerda, Sonneberg und Zeulenroda-Triebes. Noch nie seit 1996 hatte es in derart vielen Kommunen Hebesatzänderungen in einem Jahr gegeben.
Auch die Hebesätze für die Grundsteuer A, die für land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke erhoben wird, verändern sich in acht Städten. Der bisherige Spitzenreiter Nordhausen mit 330 Prozent wird durch Sonneberg mit 345 Prozent (+45 Punkte) abgelöst. Danach ordnet sich Gera mit 320 Prozent (+50 Punkte) ein. Die höchste Steigerung hat Erfurt zu verzeichnen. Der Hebesatz wird hier von 220 auf 300 Prozent steigen. Daneben erhöhen 2010 Bad Lobenstein, Eisenach, Mühlhausen, Sömmerda und Zeulenroda-Triebes die Hebesätze der Grundsteuer A.
Den höchsten Gewerbesteuerhebesatz der untersuchten Städte hat nunmehr Gera mit 450 Prozent verbunden mit der höchsten Steigerung um 70 Prozentpunkte.
Erst dann folgen Erfurt mit 420 Prozent (+20 Punkte) und Jena mit unveränderten 395 Prozent. Daneben erhöhen die Hebesätze Sömmerda auf 350 Prozent (+60 Punkte), Arnstadt auf 375 Prozent (+25 Punkte) sowie Zeulenroda-Triebes auf 320 Prozent (+20 Punkte).
Der Bund der Steuerzahler Thüringen kritisiert die vorgenommenen Hebesatzsteigerungen. Gerade bei der Gewerbesteuer wird den Entlastungen durch die Unternehmensteuerreform 2008 entgegengewirkt.
Die Übersicht über die Hebesätze 2010 finden Sie hier.
Kommunale Hebesätze in Thüringen
2010: Der Griff in die Tasche der SteuerzahlerAuch die Hebesätze für die Grundsteuer A, die für land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke erhoben wird, verändern sich in acht Städten. Der bisherige Spitzenreiter Nordhausen mit 330 Prozent wird durch Sonneberg mit 345 Prozent (+45 Punkte) abgelöst. Danach ordnet sich Gera mit 320 Prozent (+50 Punkte) ein. Die höchste Steigerung hat Erfurt zu verzeichnen. Der Hebesatz wird hier von 220 auf 300 Prozent steigen. Daneben erhöhen 2010 Bad Lobenstein, Eisenach, Mühlhausen, Sömmerda und Zeulenroda-Triebes die Hebesätze der Grundsteuer A.
Den höchsten Gewerbesteuerhebesatz der untersuchten Städte hat nunmehr Gera mit 450 Prozent verbunden mit der höchsten Steigerung um 70 Prozentpunkte.
Erst dann folgen Erfurt mit 420 Prozent (+20 Punkte) und Jena mit unveränderten 395 Prozent. Daneben erhöhen die Hebesätze Sömmerda auf 350 Prozent (+60 Punkte), Arnstadt auf 375 Prozent (+25 Punkte) sowie Zeulenroda-Triebes auf 320 Prozent (+20 Punkte).
Der Bund der Steuerzahler Thüringen kritisiert die vorgenommenen Hebesatzsteigerungen. Gerade bei der Gewerbesteuer wird den Entlastungen durch die Unternehmensteuerreform 2008 entgegengewirkt.
Die Übersicht über die Hebesätze 2010 finden Sie hier.


