Bund der Steuerzahler (BdSt) Thüringen: Entlastung zustimmen
Die derzeitige Ungerechtigkeit im Einkommensteuertarif besteht darin, dass Steuerzahler bei Lohn- und Einkommenssteigerungen, die oftmals nur die Inflation ausgleichen, automatisch mehr Steuern zahlen müssen. Dabei sind sie trotz des höheren Einkommens gar nicht entsprechend leistungsfähiger geworden. Es ist nicht hinnehmbar, dass ein Inflationsausgleich von beispielsweise 2,5 Prozent zu einer durchschnittlichen Steuererhöhung von über 4,5 Prozent führt. Die Steuerzahler haben nach Ansicht des Steuerzahlerbundes einen Anspruch darauf, vom Wirtschaftsaufschwung und ihren Gehaltserhöhungen auch zu profitieren.
Der Staat darf die Mehreinnahmen durch die kalte Progression nicht einfach einstreichen, sondern muss den Steuertarif entsprechend korrigieren. „Eine Enthaltung oder Ablehnung des Gesetzes zum Abbau der kalten Progression durch Thüringen geht gegen die Interessen der hart arbeitenden Steuerzahler. Darüber müssen sich alle politischen Parteien im Klaren sein. Wer diesen Gesetzentwurf im Bundesrat ablehnt, will Steuererhöhungen“, so Dr. Elfi Gründig.


